In der Kinder- und Jugendpsychiatrie gewinnt das therapeutische Klettern zunehmend an Bedeutung. Die Bewegung an der Kletterwand fordert nicht nur Kraft, Koordination und Konzentration, sondern wirkt sich auch positiv auf das seelische Wohlbefinden aus.
Kinder und Jugendliche erleben beim Klettern unmittelbar Selbstwirksamkeit: Jeder erreichte Griff, jede gemeisterte Route stärkt das Selbstvertrauen. Gleichzeitig lernen sie, mit Frustration umzugehen, dranzubleiben und eigene Grenzen wahrzunehmen.
Auch das soziale Miteinander spielt eine wichtige Rolle. Beim Sichern und Unterstützen entsteht Vertrauen, Rücksichtnahme und Teamgefühl. So wird Klettern zu einer ganzheitlichen Therapieform, die Körper, Geist und Gemeinschaft gleichermaßen fördert.
Was Kinderseele fördert
Kinderseele hat die Anschaffung einer Kletterwand für die Klinik für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters in Aachen finanziert und übernimmt die laufenden Wartungskosten — damit dieses wertvolle Angebot Bestand hat.




